Female Empowerment! Scobees setzt sich für mehr Gendergerechtigkeit ein

Am 8. März ist Internationaler Frauentag und damit nicht nur Gelegenheit, alle Frauen der Welt und ihre Belange in den Fokus zu rücken, sondern für uns auch ganz spezifisch die Scobees Gründerinnen Annie Dörfle und Lena Spak. 

Annie und Lena hatten lange Jahre Arbeitserfahrung in der Film- und TV-Branche, bevor sie 2018 beschlossen, den Bildungsmarkt zu erobern. Gemeinsam mit sechs Partnerschulen in Nordrhein-Westfalen und Hessen haben sie 2019 mit der Entwicklung der digitalen Lernumgebung Scobees begonnen. Als im März 2020 der erste Lockdown eingeläutet wurde, gingen sie mit Scobees gerade in die erste Testphase und auf einmal war der Bedarf groß. „Wir haben praktisch im Live-Betrieb das System optimiert“, so Annie. Für die Gründerinnen, die auch Mütter sind, eine riesige Herausforderung. “Wir haben Office-Zeiten von 8 Uhr bis 23 Uhr eingerichtet und die erste Anfrage kam um 8 Uhr, die letzte um 23 Uhr. Und das im Lockdown – Zuhause. Keine Betreuung für die Kiddies. Also das war eigentlich Überleben pur!“, so die Gründerin weiter.

Jetzt, Anfang 2021, nutzen über 200 Schulen und außerschulische Bildungsorganisationen Scobees nicht nur als Tool für das Distanzlernen, sondern insbesondere auch, um nachhaltig eine neue Lernkultur in ihren Schulen zu etablieren.

Denn Schlagwörter wie Homeschooling, Distanzlernen und Wechselunterricht sind momentan aktueller denn je und damit liegen Annie und Lena mit ihrem Produkt Scoobes voll im Trend. Aber das junge EdTech aus Köln will mehr: die beiden Gründerinnen sind Verfechterinnen einer Bildungsreform, die darauf ausgerichtet ist, den Frontalunterricht durch eine partizipative und individuelle Lernkultur zu ersetzen. 

“Wir möchten Schulen darin unterstützen, jetzt nicht kurzfristig auf technische Lösungen zu setzen, sondern nachhaltig Schulentwicklung zu gestalten. Scobees soll starre Lernprozesse aufbrechen und digital den Weg in eine zeitgemäße Schul- und Lernkultur ebnen.”, so Mitgründerin Lena. 

Ziel ist es auch, sich für mehr Diversität und für Chancengleichheit einzusetzen. Der Einsatz von Scobees soll zum einen die Lernenden zu mehr selbstbestimmtem Lernen motivieren, so dass sie besser in der Lage sind, ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse einzuschätzen. Zum Anderen soll das Tool soviel Transparenz bieten, dass Lehrende auf einen Blick einschätzen können, wo ihre Schüler*innen stehen und sie individuell dort abholen können, wo sie am meisten Unterstützung benötigen.

“Wir bieten mit Scobees ein Tool, das auch strukturelle Benachteiligungen ein Stück weit aufheben kann und hoffen, damit einen Beitrag für mehr Diversität und natürlich auch mehr Gendergerechtigkeit zu leisten.”, erklären die Gründerinnen.

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