Das digitale Lerntagebuch

Design ohne Titel (2)

Führst du ein Tagebuch?

Kennt ihr diese hippen Achtsamkeits-Terminkalender, Notizbücher oder Dankbarkeitstagebücher? Ich dokumentiere nicht einfach meine Termine, sondern stelle mir fragen, wie: ‘Was will ich tun und was nicht?’, ‘Worauf habe ich wirklich Lust’, ‘Was tat mir gut und was nicht’? Bezogen auf den Alltag, die eigene Freizeitgestaltung und zukünftige Lebensplanung ist das grade ja ein totaler Trend.


Wer von Euch hatte damals ein Tagebuch oder führt vielleicht auch jetzt noch eins?  

Warum machen wir das?

Heute wie früher läuft es doch so:  Ich nehme mir Zeit, halte meine Gedanken fest. Mal ganz in Ruhe, mal auf die Schnelle, dann liegt das Buch vielleicht auch mal eine ganze Woche unberührt in der Ecke. 

Macht aber nichts, denn: die wirklich wichtigen Sachen stehen drin. Nicht nur meine Erlebnisse, sondern alle damit verbundenen Eindrücke sind hier festgehalten. Erlebtes wird nicht nur dokumentiert, sondern mit den eigenen Gedanken und Gefühlen verknüpft. 

Interessant wird es vor allem beim Zurückblättern: wenn wir dann eine Seite aufschlagen und Zurückblicken – in die letzte Woche, den letzten Monat, das letzte Jahr. 

Manchmal kommen uns unsere eigene Gedanken dann komisch vor, wir fühlen die Situation aus heutiger Sicht nicht mehr so… denken: “Wahnsinn.. SO habe ich damals gedacht?’ ‘ DAS habe ich gefühlt?’

Ein Tagebuch führt uns selbst unsere eigene, persönliche Entwicklung vor Augen – schwarz auf weiß!

Lernen mit dem "Digitalen Lerntagebuch"


Das digitale Lerntagebuch bei Scobees setzt auf genau diese “Tagebuch-Fähigkeiten”. 

Es geht um das kontinuierliche Planen und Erinnern während des Lernprozesses. Es geht darum das Gelernte digital zu ordnen und zu dokumentieren und so die eigene Persönlichkeitsentwicklung immer VOR Augen zu haben und nie AUS den Augen zu verlieren. Der Fokus liegt auch hier ganz klar auf dem persönlichen Erleben, der eigenen Entwicklung, den individuellen Potentialen und Erfolgen… 

Ein Schüler arbeitet in Scobees an seinem Tablet

Und so funktioniert's...

Die Planung:

Im digitalen Lerntagebuch geben SuS ihren Aufgaben eine Struktur – sie planen in Scobees ihre Woche. Und das eigenverantwortlich, in dem sie auf persönlichen Lernpfaden selbstbestimmt lernen, dabei eigene Ziele setzen, und auch eigene Lernstrategien dafür entwickeln.

Die Lerndokumentation: 

Ein weiterer Baustein im digitalen Lerntagebuch ist die Lerndokumentation und die – dementsprechend darauf ausgerichtete – Lernbegleitung durch die Lehrkraft. SuS halten ihren eigenen Lernprozess in Scobees fest – mit einem Klick ist erkennbar, was wann wie bearbeitet wurde, was ein Selbstläufer ist oder aber Schwierigkeiten bereitet hat und demnach  Unterstützung und Hilfestellungen braucht. 

Die Reflexion:
Wie war “Meine Woche”: immer wieder werden SuS in Scobees daran erinnert, ihren eigenen Lernprozess zu reflektieren. Da alle Ziele im Vorfeld festgehalten wurden, kann der “status quo” ganz einfach abgefragt werden. 

‘Was habe ich erreicht, was hat gut geklappt? ‘Wo habe ich vielleicht zu viel erwartet, und bin schon bei meinen Erwartungen über das Ziel hinausgeschossen?’  

Die Reflexion über meine Lernergebnisse beeinflusst mein weiteres Vorgehen, schärft meine Strategien lehrt mich, selbstorganisiert zu Arbeiten.

 

Und dann? 

Dann schlage ich eine “alte Seite” auf und stelle fest, dass ich das doch schon alles kann. Ich fühle mich nicht mehr so wie damals, wundere mich, dass mir die Aufgabe da noch schwer viel.

Mir wird vor Augen geführt, was ich alles geschafft, was ich alles erreicht habe. Schwarz auf weiß.